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Le Chat Noir

Anfang der Achtzigerjahre erlebte Montmartre seinen Aufschwung. Das Chat Noir entwickelte sich zum Treffpunkt der literarischen Crème de la Crème. Es war im Louis-XIII-Stil dekoriert, mit Teppichen an den Wänden, bunten Schildern und einem verrückten Durcheinander von Gegenständen. Massive Möbel und riesige Stühle waren von Nippes aller Art umgeben, Brustpanzer, Zinnkrüge, Kannen und Waffen – eine illustre Mischung aus Kitsch und Kunst. Genauso bunt war das Publikum: Eine Mischung aus Bürgertum, Zuhältern und Kleinkriminellen. Darunter mischten sich Persönlichkeiten der gehobenen Bürgerschichten. So gehörte der Erbauer des Sueskanals, Ferdinand de Lesseps, der Schauspieler Coquelin, der Dichter Maurice Donnay und Literat  Émile Zola zu Gästen.

Für Aristide Bruant war es der Karrierebeginn. Er übernahm das Lokal, nachdem der Gründer Rodolphe Salis es aufgegeben hat. Der neue Name: Le Mirliton (Die Rohrflöte).

Etwas mehr Information gefällig? Dann hier zu wikipedia: „Le Chat Noir“

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